Ich habe mir seit langem wieder mal ein Fußballnationalmannschaftsspiel gegen Griechenland angeschaut.
Ich denke, es ist schon der erste richtige Schritt zu sehen, dass nicht nur das langweilige, öde, Rückwärts und Querpassspiel aus Schiss vor Ballverlust und Versagen gespielt wird, sondern auch der Angriff durch Pässe nach vorne zu sehen ist, wenn er auch unkonzentriert und zu keinem zählbaren Erfolg dadurch geführt hat. Leider sind keine Vorwärtsdribblings im Angriff der Außen zu sehen, zu groß ist der Schiss den Ball zu verlieren, es wird sofort zurück gespielt. Gut finde ich das das Publikum diese Öde immer wieder auspfeift.
Ja, no risk, no fun. Man muss halt Risiken eingehen wenn man Tore schießen will, den Ball zu verlieren und das Publikum ist weise genug, diese Versuche mit Versagen nicht zu kritisieren. Es geht nur über das Risiko der Pässe nach vorne und der Dribblings nach vorne und die Angst vor dem Versagen zu verlieren.
Eins fällt mir auf: die Angriffe sind wenig durchdacht und nicht mit langsamer Konzentration und einem vorher kurz durchdachten Moment gespielt. Man muss sich auch immer bewusst sein und bewusst machen, was will ich und nicht nicht nur mechanisch unbewusst herunterspielen. Und dafür braucht es innere Ruhe, Bedachtheit, Langsamkeit, Bewusstsein und Achtsamkeit/Konzentration, bei was ich tue und will.
Und man sieht, es liegt nicht am Trainer, es ist das bleierne Versagensdenken, was sich über die Nationalmannschaft gelegt hat, die "German Angst". Man hat es auch an den Erfolgstrainer Hansi Flick gesehen, dass es nicht am Trainier liegt.
Ich denke der erste Schritt ist getan, es werden Angriffspäße nach vorne geschlagen und das Publikum unterstützt gut und einen besseren Trainer gibt es wohl nicht. Man muss Geduld haben, bis dass die "German Angst" im Angriff überwunden wird, Klopp wirds schon machen.
Das ist meine Meinung.
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